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die oesterreichische kueche wird oft mit der wiener kueche gleichgesetzt, jedoch bietet die traditionelle kochkunst oesterreichs viele regionale auspraegungen, die meist im zusammenhang mit der kochtradition der k. u. k. monarchie oesterreich-ungarn stehen. neben den eigenständigen regionalen traditionen wurde sie vor allem von kochtraditionen aus ungarn, boehmen und norditalien beeinflusst. gerichte und zubereitungsarten wurden oft uebernommen und in die eigene kueche integriert und angepasst, als beispiel sei hier das gulasch genannt. international bekannt ist sie vor allem für ihre mehlspeisen und suesswaren sowie für gerichte wie das wiener schnitzel.

 

die wiener kueche hat verschiedene urspruenge. der italienische einfluss seit etwa 1600 laesst sich an bis heute gebraeuchlichen namen von zutaten und gerichten ablesen: risibisi (venezianisch risi e bisi), melanzani, maroni, biskotte (loeffelbiskuit), zitrone. im 18. jahrhundert begann sich der franzoesische einfluss durchzusetzen - analog der franzoesischen etikette und sprache in der diplomatie, und so wurde etwa die bezeichnung „bouillon“ in gutbuergerlichen kreisen für suppe ueblich.

ende des 18. jahrhunderts erschien in deutschsprachigen kochbuechern der begriff „wiener kueche“ und wurde faelschlicherweise mit der oesterreichischen kueche gleichgesetzt. „die sueddeutsche kueche“ von katharina prato, 1858 in graz erschienen - war eines der ersten kochbuecher, das neben der oesterreichischen und speziell der wiener kueche auch ungarische, suedslawische, polnische, italienische, juedische und boehmische elemente miteinbezog.

die traditionelle wiener kueche ist gepraegt von den frueheren einfluessen der zuwanderer aus den regionen und laendern der k.u.k.-monarchie. bedingt durch die lage der stadt nahe der grenze zu ungarn und dem frueheren boehmen finden sich vor allem speisen aus diesen laendern auf den speisekarten. so stammt das gulasch mit seinen wiener varianten – dem wiener-, fiaker- und dem zigeuner-gulasch – und der strudel, dessen hauchduenner von hand gezogener teig aus der tuerkischen küche uebernommen wurde, aus ungarn. aus boehmen kamen vor allem die mehlspeisen, wie verschiedene golatschen und palatschinken; aber auch die knoedel, die zum schweinsbraten serviert werden.

 

wir bemuehen uns, diese traditionelle kueche fortzusetzen und servieren ihnen speisen aus den ehemaligen kronlaendern.

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